Tierärztin warnt

Sodbrennen beim Hund ist schlimmer als viele denken

Dr. med. vet. Sarah Klein

Tierärztin

Sodbrennen ist unangenehm und kann sogar ziemlich schmerzhaft sein. Wir alle kennen es und könnten ganz klar darauf verzichten. Aber wie sieht das bei Hunden aus? Mein Name ist Dr. Sarah Klein. Ich bin Fachtierärztin für Innere Medizin und arbeite seit über 15 Jahren in einer Kleintierpraxis. In meiner täglichen Arbeit sehe ich immer wieder Hunde, deren Sodbrennen zu lange unerkannt blieb – mit Folgen, die sich vermeiden ließen.

Das Problem: Sodbrennen bleibt oft unerkannt, da unsere Vierbeiner uns leider nicht mitteilen können, wenn etwas nicht stimmt. Vielleicht schmatzt dein Hund nachts ständig. Oder er leckt sich obsessiv die Pfoten. Möglicherweise frisst er beim Spaziergang hektisch Gras – nur um es kurz darauf wieder zu erbrechen. Wenn du deinem Liebling helfen möchtest, ist es wichtig zu wissen, wie du Sodbrennen bei deinem Hund erkennst und was du dagegen tun kannst – und genau das erkläre ich dir hier.

Die sieben wichtigsten Warnsignale

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Sodbrennen bei Hunden ähnlich ist wie bei uns Menschen. Es kommt bei Hunden etwas seltener vor, ist dafür aber mit stärkeren Schmerzen und Leid verbunden. Natürlich möchte niemand, dass sein Vierbeiner leidet – und genau deswegen ist es wichtig zu wissen, wie man Sodbrennen erkennt und auch, wie man dagegen vorgehen kann. Schauen wir uns zunächst mal die häufigsten Symptome für Sodbrennen bei Hunden an. Jeder Hund reagiert anders auf das unangenehme Brennen. Aber wie erkennst du Sodbrennen beim Hund dann? Es gibt einige typische Anzeichen für Sodbrennen beim Hund, auf die du achten kannst:

Warnsignal #1 – Gras fressen

Vielleicht ist dir schon mal aufgefallen, dass dein Hund beim Spazierengehen manchmal anfängt, Gras zu fressen. Meistens folgt dann kurz darauf das Erbrechen. Hunde fressen Gras, wenn sie Magenprobleme haben – und bei Sodbrennen. Aus tiermedizinischer Sicht ist Grasfressen ein Versuch des Körpers, die brennende Magensäure zu neutralisieren oder Erbrechen herbeizuführen. Fängt dein Vierbeiner also mal wieder an, hektisch Grashalme zu verschlingen, könnte dies ein Anzeichen für Sodbrennen sein und du solltest dann auch auf mögliche andere Symptome achten.

Warnsignal #2 – Schmatzen

Häufiges, lautes Schmatzen – besonders nachts – kann ein Hinweis auf Sodbrennen beim Hund sein. Meistens tritt dieses Symptom nachts oder kurz nach einer Mahlzeit auf. Jedoch bedeutet nicht jedes Schmatzen gleich, dass etwas nicht stimmt. Der Grund für das Schmatzen: Die aufsteigende Magensäure verursacht ein unangenehmes Gefühl im Rachen – und der Hund versucht, durch vermehrten Speichelfluss Linderung zu verschaffen.

Warnsignal #3 – Häufiges Schlucken

Schluckt dein Hund häufig, ohne etwas gegessen zu haben? Dann könnte er Sodbrennen haben. Durch das Schlucken versuchen die Vierbeiner, die aufsteigende Magensäure wieder zurück in den Magen zu befördern.

Warnsignal #4 – Intensives Pfotenlecken

Was viele nicht wissen: Intensives Lecken an den Pfoten ist oft mehr als eine Angewohnheit – manchmal lenken sich Hunde damit von innerem Unwohlsein ab. Außerdem produzieren sie bei Magenübersäuerung mehr Speichel, den sie durch das Lecken loswerden möchten.

Warnsignal #5 – Erbrechen

... vor allem morgens

Auf das Aufstoßen folgt dann manchmal auch Erbrechen. So versucht das Tier, die aufsteigende Magensäure loszuwerden. Viele Hunde mit Sodbrennen erbrechen morgens auf nüchternen Magen gelben Schaum oder Schleim. Das ist Gallenflüssigkeit, die mit Magensäure vermischt ist. Sie kommt hoch, weil der Magen über Nacht leer ist und die Magensäure die Schleimhaut massiv reizt.

Warnsignal #6 – Appetitlosigkeit

... besonders morgens

Manche Hunde reagieren auf das schmerzhafte Gefühl mit einem Hungerstreik. Wenn dein Vierbeiner also normalerweise gut isst und dann plötzlich kein Interesse mehr an seinem Futter zeigt (vor allem morgens), ist es möglich, dass er unter Sodbrennen leidet. Der Magen brennt bereits und ist gereizt. Das Fressen würde nur mehr Unbehagen verursachen – also verweigert der Hund es instinktiv.

Warnsignal #7 – Ungewöhnliches Verhalten und Unruhe

Allgemein zeigen viele Hunde bei Sodbrennen ein ungewöhnliches Verhalten. Was "ungewöhnlich" bedeutet, ist von Tier zu Tier unterschiedlich. Jeder kennt seinen eigenen Hund am besten und weiß, wann er sich merkwürdig verhält. Üblich sind starke Unruhe oder Antriebslosigkeit. Besonders nachts können viele Hunde nicht entspannen. Im Liegen verschlimmert sich das Sodbrennen – genau wie bei uns Menschen. Die Magensäure kann leichter in die Speiseröhre aufsteigen.

Weitere Symptome

Großer Durst

Das Wasser verdünnt die Magensäure und lindert die Beschwerden

Übler Atem

Ein plötzlich säuerlicher, fauliger Geruch kann auf Probleme im Verdauungstrakt hinweisen

Aufstoßen

Tritt häufig in Verbindung mit dem Schmatzen und Schlucken auf

Woher kommt das Sodbrennen?

Vier Hauptursachen von Sodbrennen

Das Beste, was du gegen Sodbrennen bei Hunden tun kannst, ist, ihm vorzubeugen. Dazu muss man wissen, was das unangenehme Brennen verursachen kann. Aus meiner klinischen Erfahrung sind die häufigsten Ursachen für Sodbrennen beim Hund:

Ursache #1 – Falsche Ernährung

Falsche Ernährung kann vieles bedeuten. Hat dein Hund häufig Sodbrennen, kann es sein, dass du ihm zu große Portionen fütterst. Oft fressen Hunde einfach alles, was man ihnen anbietet und nehmen dann zu viel zu sich. Es kann auch sein, dass du ihm Nassfutter direkt aus dem Kühlschrank anbietest, welches dann noch zu kalt für ihn ist und seinem Magen Probleme bereitet. Auch Unverträglichkeiten von Lebensmittel können das schmerzhafte Brennen verursachen. Hier ist es oft recht schwierig, selbst herauszufinden, wo das Problem liegt. Eine Absprache mit einem Tierarzt kann helfen.

Ursache #2 – Stress

Liegt es nicht am Futter, könnte Stress die Ursache sein. Häufiges Alleinsein, Veränderungen im Alltag, zu viel oder zu wenig Bewegung und nicht ausreichender Schlaf können den Vierbeinern enorm zusetzen. Natürlich ist es manchmal schwierig, all diese Dinge zu vermeiden. Wenn möglich, sollte ein Hund allerdings einen ziemlich geregelten Tagesablauf und auf jeden Fall genügend Zeit zum Ausruhen haben.

Ursache #3 – Medikamente

Verdächtigst du Medikamente als Auslöser für das Sodbrennen bei deinem Hund, solltest du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen und das weitere Vorgehen abklären. Womöglich lassen sich Alternativen finden, die dein Liebling besser verträgt. Bestimmte Medikamente – insbesondere entzündungshemmende Schmerzmittel (NSAIDs) – können die Magenschleimhaut reizen und Sodbrennen begünstigen.

Ursache #4 – Magen-Darm-Erkrankungen

Auch wenn du vermutest, dass dein Hund eine Magen-Darm-Erkrankung hat, ist ein Besuch beim Tierarzt wichtig. Die wohl häufigste Erkrankung, die Sodbrennen bei Hunden verursacht, ist die Gastritis – eine Entzündung der Magenschleimhaut.

Hinweis

Ausgewachsene Hunde brauchen etwa 14 bis 18 Stunden Ruhe und Schlaf pro Tag. Bei Welpen sind es sogar 18 bis 20 Stunden.

Was du wissen musst

Ist Sodbrennen beim Hund gefährlich?

Bild: Gesunder vs. ungesunder Magen

Jeder liebevolle Hundehalter möchte, dass es seinem Liebling gut geht und ihm nichts geschieht. Deswegen stellen sich vermutlich viele die Frage, ob das Sodbrennen für den Hund eine Gefahr darstellt. Hier kann ich erst einmal Entwarnung geben: In den meisten Fällen ist das Sodbrennen bei Hunden harmlos. Und wie bei Menschen klingt es meist auch von allein wieder ab. Aber: Hat dein Hund sehr häufig Sodbrennen oder halten die Beschwerden über einen längeren Zeitraum an, sollte unbedingt ein Tierarzt konsultiert werden.

Was bei chronischer Übersäuerung im Magen passiert

Im schlimmsten Fall verbergen sich hinter wiederkehrendem Sodbrennen ernste Erkrankungen. Auch verschluckte Fremdkörper können das Aufstoßen auslösen. Was im Magen deines Hundes bei chronischer Übersäuerung passiert: Die aggressive Magensäure greift die empfindliche Magenschleimhaut an. Diese Schutzschicht wird dünner, entzündet sich – und irgendwann kann die Magenwand selbst geschädigt werden.

Mögliche Folgen

Als Tierärztin kann ich dir sagen: Je früher du eingreifst, desto besser die Prognose. Eine geschädigte Magenschleimhaut braucht Monate, um zu heilen – wenn sie überhaupt noch vollständig heilt.

Chronische Gastritis

Dauerhafte Entzündung der Magenschleim

Geschwüre im Magen

Offene Wunden in der Magenwand

Ösophagitis

Entzündung der Speiseröhre durch aufsteigende Säure

Anhaltende Schmerzen

Und eingeschränkte Lebensqualität

Hund hat Sodbrennen

Was kannst du tun?

Ursachen vermeiden

Wenn du weißt, was bei deinem Hund die Auslöser für das schmerzhafte Brennen sind, ist es natürlich ratsam, diese zu vermeiden. Liegt es am Futter, könnte eine Ernährungsumstellung die Lösung sein. Vielleicht hilft es aber auch schon, das Futter in kleineren Portionen anzubieten. Versuche, in jedem Fall Stress zu vermeiden und gib deinem Liebling genug Zeit zum Ruhen. Eventuell verschwindet das Problem so nach einer Weile ganz von allein. Sollten all deine Bemühungen nicht helfen, ist ein Besuch beim Tierarzt empfehlenswert. Dort können ernste Ursachen ausgeschlossen und weitere Maßnahmen besprochen werden.

Die Magenschleimhaut gezielt unterstützen

Was tust du aber, wenn dein Hund akutes Sodbrennen hat oder die Beschwerden immer wiederkehren? Die gute Nachricht: Es gibt eine natürliche Lösung, die von Tierärzten entwickelt wurde und bereits vielen Hundebesitzern geholfen hat.

Tiermedizin

Was wirklich hilft

Manfred aus Berlin kennt das Problem nur zu gut. Sein 15-jähriger Murphy litt jahrelang unter Sodbrennen: "Seit unser Murphy die Tabletten nimmt, die ihm gut schmecken, geht es ihm sehr gut. Sie wirken demnach und wir sind so glücklich darüber. Haben schon die 3. Packung und wenn auch einiges an € zusammenkommt, aber das ist es uns wert. Also Empfehlung von uns, auch bei älteren Hunden."

Die richtige Wirkstoffkombination

Aus tiermedizinischer Sicht empfehle ich bei Magenübersäuerung eine Kombination aus zwei bewährten Wirkstoffen:

Calciumcarbonat

trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Magen-pH-Wertes bei. Es neutralisiert überschüssige Magensäure sanft und effektiv – ähnlich wie ein natürlicher Puffer, ohne die Säureproduktion komplett zu blockieren.

Eibischextrakt

 ist seit Jahrhunderten für seine beruhigenden Eigenschaften bekannt. Der Extrakt trägt zur Aufrechterhaltung einer gesunden Magenschleimhaut bei und legt sich wie ein schützender Film über die gereizte Schleimhaut.

Clevere Kombination

Calciumcarbonat reguliert die Säure, während Eibisch die Schleimhaut schützt und beruhigt. Beide Komponenten arbeiten synergistisch Hand in Hand.

Planimol Gastro

Von Tierärzten entwickelt

Planimol Gastro wurde von Tierärzten speziell für Hunde mit Magen-Darm-Problemen entwickelt und enthält genau diese Wirkstoffkombination in therapeutisch wirksamer Dosierung. Was aus tierärztlicher Sicht besonders wichtig ist: Die meisten Hunde nehmen die Tabletten gerne an – sie schmecken wie ein Leckerli. Denn die beste Behandlung nützt nichts, wenn der Hund sie verweigert.

Hochdosiert

Mit 94.000mg Eibisch-Extrakt pro kg

Natürlich

ohne künstliche Zusatzstoffe

Hohe Akzeptanz

Dank Hühnerleber und Magermilchpulver schmecken sie wie ein Leckerli

Made in Germany

Unter strengsten Qualitätskontrollen hergestellt

Kundenstimmen

Das sagen unsere Kunden

Wir sind stolz auf das Feedback unserer Community.

Christian
"Bin sehr zufrieden mit dem Produkt. Hatte vorher ein anderes Präparat, komme aber hiermit besser zurecht. Meine beiden Jack Russell fressen deutlich weniger Gras und Kot. Auch vom Magen her fühlen sie sich wohl"
Christian
Michael
"Ein fantastisches Produkt, ich bin sehr zufrieden!"
Michael
Marco aus Hannover
"Ich bin sehr begeistert von der Wirkung. Meine Hündin ist 12 und ein kleines Sensibelchen. Sie hatte über mehrere Tage mit schlimmen Erbrechen zu kämpfen. Schon nach dem zweiten Tag nach der Einnahme von Planimol ging es ihr deutlich besser. Ich bin sehr zufrieden."
Marco aus Hannover
Tanja
"Gutes Produkt, nachts Pfoten lecken und ständiges Schmatzen legen sich endlich, und auch beim Gassi der Drang Gras zu fressen legt sich und das, nach nur wenigen Tagen. Ich würde es wieder kaufen, nicht nur der Hund kommt zur Ruhe Nachts sondern ich auch."
Tanja

Häufig gestellte Fragen

Die meisten Hundebesitzer berichten von ersten Verbesserungen innerhalb von 3 bis 5 Tagen. Die Symptome wie Grasfressen, Pfotenlecken und Schmatzen werden deutlich weniger oder verschwinden ganz. Wichtig aus tiermedizinischer Sicht: Für eine nachhaltige Wirkung sollte Gastro über mehrere Wochen gegeben werden. Die Magenschleimhaut braucht Zeit, um sich zu regenerieren – aber die meisten Hunde zeigen bereits nach wenigen Tagen deutliche Besserung.

Hat dein Hund Allergien oder Unverträglichkeiten auf Hühnerleber oder Milchprodukte? Planimol bietet auch Gastro Pulver an – eine allergenreduzierte Alternative ohne diese Inhaltsstoffe, aber mit der gleichen wirksamen Kombination aus Calciumcarbonat und Eibisch-Extrakt.

Die Dosierung ist einfach und richtet sich nach dem Gewicht deines Hundes

  • < 10 kg: 2 Tabletten pro Tag
  • 10-20 kg: 3 Tabletten pro Tag
  • > 20 kg: 4 Tabletten pro Tag

Für die beste Wirkung: Gib Gastro bei dauerhafter Fütterung 30 Minuten vor der Futtergabe auf leeren Magen. Bei akuter Magenübersäuerung kann Gastro direkt als Unterstützung verfüttert werden.

Solltest du mit dem Produkt nicht zufrieden sein, kannst du es innerhalb von 30 Tagen nach Kauf zurückgeben und erhältst dein Geld zurück. Ohne Wenn und Aber.

Verifiziert
Dr. med. vet. Sarah Klein
Fachtierärztin für Innere Medizin
Kleintierpraxis Hamburg
"Als Tierärztin mit über 15 Jahren Erfahrung kann ich dir sagen: Sodbrennen bei Hunden ist kein Problem, das du auf die leichte Schulter nehmen solltest – aber auch keines, vor dem du Angst haben musst."
Was du erwarten kannst:
  • Ruhigere Nächte – ohne Schmatzen
  • Entspannte Spaziergänge
  • Normalisierter Appetit
  • Kein morgendliches Erbrechen mehr