Tierärztin erklärt, was dahintersteckt:

Dein Hund frisst Gras?

Dr. med. vet. Sarah Klein

Tierärztin

”Frau Doktor, mein Hund frisst beim Spaziergang ständig Gras. Ist das normal?“ Diese Frage höre ich in meiner Praxis mindestens fünfmal pro Woche. Und jedes Mal muss ich den besorgten Hundebesitzern etwas sagen, das sie überrascht: Nein, regelmäßiges Grasfressen ist nicht normal. Und nein, dein Hund hat keine Langeweile.

Grasfressen ist ein Hilferuf – ein Symptom, das uns zeigt, dass im Magen etwas nicht stimmt.

Mein Name ist Dr. Sarah Klein. Ich bin Fachtierärztin für Innere Medizin und arbeite seit über 15 Jahren in einer Kleintierpraxis in Hamburg. In dieser Zeit habe ich hunderte Hunde mit Magenproblemen behandelt – und fast alle hatten eines gemeinsam: Sie fraßen Gras. In diesem Artikel erkläre ich dir, was wirklich dahintersteckt, wenn dein Hund Gras frisst – und was du dagegen tun kannst.

Grasfressen beim Hund

Die drei größten Mythen

Bevor wir zur Wahrheit kommen, lass uns mit den hartnäckigsten Mythen aufräumen

Mythos #1

Mein Hund hat Langeweile

Viele glauben, dass der Hund Gras frisst, weil er sich langweilt oder einfach gerne Gras mag. Wie eine Art »Snack« zwischendurch. Die Wahrheit ist: In meiner langjährigen Praxis habe ich noch nie einen Hund gesehen, der aus Langeweile Gras frisst. Schon gar nicht, wenn das Grasfressen hektisch, panisch oder zwanghaft wirkt. Wenn ein Hund beim Spaziergang plötzlich wie besessen nach Grashalmen sucht und sie regelrecht verschlingt, ist das kein normales Verhalten. Das ist ein Notfallprogramm des Körpers – ein Versuch, Linderung zu verschaffen.

Mythos #2

»Hunde fressen halt Gras«

Viele glauben, dass alle Hunde mal Gras fressen. Das gehört einfach dazu und ist völlig harmlos. Und ja, es stimmt: fast alle Hunde fressen gelegentlich mal ein paar Grashalme. Aber: Wenn dein Hund es regelmäßig tut – mehrmals pro Woche oder sogar täglich – dann ist das nicht mehr "normal". Die Frage, die ich meinen Patienten immer stelle: Wie oft frisst dein Hund Gras? Einmal im Monat? Oder mehrmals pro Woche? Der Unterschied ist entscheidend. Regelmäßiges Grasfressen ist fast immer ein Zeichen für Magenprobleme.

Mythos #3

Er braucht mehr Ballaststoffe

Viele glauben, dass der Hund hat einen Nährstoffmangel oder braucht mehr Ballaststoffe in seiner Ernährung. Dieser Mythos hält sich hartnäckig, ist aber wissenschaftlich nicht haltbar. Wenn Hunde wirklich Ballaststoffe bräuchten, würden sie nicht ausgerechnet Gras fressen und es dann sofort wieder erbrechen. Das ergibt keinen Sinn. Die Wahrheit ist viel einfacher: Sie versuchen, die brennende Magensäure loszuwerden oder zu neutralisieren.

Was du wissen musst

Was wirklich im Körper deines Hundes passiert

Lass mich dir als Tierärztin erklären, was im Körper deines Hundes vor sich geht, wenn er Gras frisst: Bei vielen Hunden produziert der Magen zu viel Säure oder die Magenschleimhaut ist gereizt. Das verursacht ein unangenehmes, brennendes Gefühl – Sodbrennen. Medizinisch sprechen wir von einer Magenübersäuerung oder im fortgeschrittenen Stadium von einer Gastritis. Stell dir vor, du hast selbst Sodbrennen. Es brennt, es ist unangenehm, manchmal schmerzhaft. Du möchtest etwas tun, um Linderung zu bekommen – du gehst zur Apotheke und besorgst dir Antazida. Dein Hund kann das nicht. Also greift sein Körper zu einer Notlösung: Grasfressen. Aus tiermedizinischer Sicht gibt es zwei Gründe, warum Hunde bei Magenübersäuerung Gras fressen...

Grund #1

Um Erbrechen auszulösen

Die Grashalme haben eine faserige, raue Struktur. Sie reizen den Magen mechanisch und lösen den Brechreiz aus. So versucht der Hund instinktiv, die überschüssige Magensäure und den sauren Mageninhalt loszuwerden. Beobachte deinen Hund beim nächsten Mal genau: Frisst er Gras und erbricht kurz darauf? Dann ist das kein Zufall. Das ist ein gezielter Versuch seines Körpers, sich zu helfen.

Grund #2

Um die Säure zu verdünnen

Manche Hunde fressen Gras, ohne danach zu erbrechen. In diesem Fall versuchen sie möglicherweise, die Magensäure durch die pflanzlichen Bestandteile zu neutralisieren oder zu verdünnen. Das funktioniert natürlich nicht effektiv – aber der Körper probiert es trotzdem, aus Verzweiflung.

Was die meisten übersehen

Die versteckten Begleitsymptome

Grasfressen kommt selten allein. Wenn ich Hunde in meiner Praxis untersuche, frage ich immer nach weiteren Symptomen – und fast immer finden wir noch mehr. Oft haben Hundebesitzer diese Symptome bemerkt, aber nicht mit dem Grasfressen in Verbindung gebracht. Hier sind die häufigsten Begleitsymptome bei Magenübersäuerung:

Nachts Pfoten lecken und ständiges Schmatzen legen sich endlich, und auch beim Gassi der Drang Gras zu fressen legt sich und das, nach nur wenigen Tagen. Nicht nur der Hund kommt zur Ruhe nachts sondern ich auch

Tanja – Hundebesitzerin

Symptom #1

Pfotenlecken – vor allem nachts

Leckt dein Hund sich die Pfoten? Besonders nachts oder nach dem Fressen? Viele Besitzer sind überrascht: "Ja! Aber was hat das mit dem Magen zu tun?" Die Antwort: Sehr viel. Hunde lecken sich die Pfoten, um sich von innerem Unwohlsein abzulenken. Außerdem produzieren sie bei Magenübersäuerung mehr Speichel – das Lecken hilft, diesen loszuwerden.

Symptom #2

Schmatzen und häufiges Schlucken

Schmatzt dein Hund nachts? Oder schluckt er häufig, ohne etwas gegessen zu haben? Das sind klassische Zeichen für aufsteigende Magensäure. Der Hund versucht durch Schmatzen und Schlucken, mehr Speichel zu produzieren, um die Säure zu neutralisieren. Dieses Symptom tritt besonders nachts auf, wenn der Hund liegt.

Symptom #3

Erbrechen – besonders morgens

Viele meiner Patienten erbrechen morgens auf nüchternen Magen gelben Schaum oder Schleim. Das ist Gallenflüssigkeit, die mit Magensäure vermischt ist.

»Sie hatte über mehrere Tage mit schlimmen Erbrechen zu kämpfen. Schon nach dem zweiten Tag nach der Einnahme von Planimol ging es ihr deutlich besser.« — Kerstin über ihre 12-jährige Hündin

Symptom #4

Kot fressen (Koprophagie)

Manche Hunde fressen sogar Kot – ihren eigenen oder den von anderen Tieren. Das ist extrem unangenehm, aber auch das kann ein Zeichen für Magenprobleme sein. Der Hund nimmt instinktiv Enzyme und Bakterien auf, um seine Verdauung zu unterstützen.

»Meine beiden Jack Russell fressen deutlich weniger Gras und Kot. Auch vom Magen her fühlen sie sich wohl.« — Christian

Weitere häufige Symptome

Appetitlosigkeit (vor allem morgens)

Der Magen brennt bereits – das Fressen würde nur mehr Unbehagen verursachen.

Nächtliche Unruhe

Im Liegen verschlimmert sich das Sodbrennen. Die Magensäure kann leichter aufsteigen, deshalb finden viele Hunde nachts keinen Schlaf.

Aufstoßen

Häufiges Aufstoßen oder schluckaufähnliche Bewegungen sind weitere Anzeichen.

Übler Mundgeruch

Ein plötzlich sehr säuerlicher, fauliger Geruch kann auf Probleme im Verdauungstrakt hinweisen.

Großer Durst

Viele Hunde trinken auffällig viel Wasser. Der Grund: Das Wasser verdünnt die Magensäure und lindert die Beschwerden.

Selbsttest: Leidet dein Hund an Magenübersäuerung?

Ich habe für meine Patienten einen einfachen Test entwickelt, den du zu Hause machen kannst. Beantworte diese Fragen ehrlich:
?
Frisst dein Hund mehr als 2x pro Woche Gras?
?
Erbricht er nach dem Grasfressen oder morgens auf nüchternen Magen?
?
Leckt er sich nachts häufig die Pfoten?
?
Schmatzt oder schluckt er auffällig oft?
?
Verweigert er manchmal das Frühstück?
?
Ist er nachts unruhig und wechselt ständig die Position?
?
Frisst er Kot (eigenen oder fremden)?
?
Hat er säuerlichen Mundgeruch?
?
Trinkt er ungewöhnlich viel Wasser?

Auswertung

🔍
1-2 'Ja'-Antworten
Beobachte deinen Hund weiter, akuter Handlungsbedarf besteht nicht.
⚠️
3-5 'Ja'-Antworten
Dein Hund leidet an Magenübersäuerung – ich empfehle, aktiv zu werden.
🚨
6 oder mehr 'Ja'-Antworten
Dein Hund hat sehr wahrscheinlich ein behandlungsbedürftiges Magenproblem.

Ist Grasfressen gefährlich?

Diese Frage bekomme ich ständig in meiner Praxis. Die Antwort ist differenziert: Grasfressen an sich ist nicht gefährlich – die Grashalme selbst schaden dem Hund normalerweise nicht. Aber: Was dahintersteckt, kann gefährlich werden und schwere Folgen haben.

Chronische Gastritis

Die Magenschleimhaut entzündet sich dauerhaft

Magengeschwüre

Im schlimmsten Fall entstehen offene Wunden in der Magenwand

Ösophagitis

Die Speiseröhre wird durch die aufsteigende Säure geschädigt

Anhaltenden Schmerzen

Dein Hund leidet täglich

Hinweis

Eine geschädigte Magenschleimhaut braucht Monate, um zu heilen – wenn sie überhaupt noch vollständig heilt. Je früher du eingreifst, desto besser die Prognose.

Subheading

Was du jetzt tun kannst – die natürliche Lösung

In meiner Praxis empfehle ich bei Magenübersäuerung einen mehrstufigen Ansatz:

Schritt 1: Ernährung anpassen

Füttere kleinere Portionen, vermeide kaltes Futter direkt aus dem Kühlschrank, reduziere Stress.

Schritt 2: Die Magenschleimhaut gezielt unterstützen

Hier kommt eine natürliche Nahrungsergänzung ins Spiel, die ich vielen meiner Patienten empfehle: Eine Kombination aus Calciumcarbonat und Eibisch-Extrakt.

Die richtige Wirkstoffkombination

Aus tiermedizinischer Sicht empfehle ich bei Magenübersäuerung eine Kombination aus zwei bewährten Wirkstoffen:

Calciumcarbonat

trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Magen-pH-Wertes bei. Es neutralisiert überschüssige Magensäure sanft und effektiv – ähnlich wie ein natürlicher Puffer, ohne die Säureproduktion komplett zu blockieren.

Eibischextrakt

 ist seit Jahrhunderten für seine beruhigenden Eigenschaften bekannt. Der Extrakt trägt zur Aufrechterhaltung einer gesunden Magenschleimhaut bei und legt sich wie ein schützender Film über die gereizte Schleimhaut.

Clevere Kombination

Calciumcarbonat reguliert die Säure, während Eibisch die Schleimhaut schützt und beruhigt. Beide Komponenten arbeiten synergistisch Hand in Hand.

Planimol Gastro

Von Tierärzten entwickelt

Planimol Gastro wurde von Tierärzten speziell für Hunde mit Magen-Darm-Problemen entwickelt und enthält genau diese Wirkstoffkombination in therapeutisch wirksamer Dosierung. Was aus tierärztlicher Sicht besonders wichtig ist: Die meisten Hunde nehmen die Tabletten gerne an – sie schmecken wie ein Leckerli. Denn die beste Behandlung nützt nichts, wenn der Hund sie verweigert.

Planimol Gastro wurde von Tierärzten speziell für Hunde mit Magen-Darm-Problemen entwickelt und enthält genau diese Wirkstoffkombination in hoher Dosierung. Was mir als Tierärztin besonders gefällt: Die meisten Hunde nehmen die Tabletten gerne an. Das ist ein riesiger Vorteil, denn die beste Medizin nützt nichts, wenn der Hund sie nicht frisst.

Hochdosiert

94.000mg Eibisch-Extrakt pro kg

Natürlich

Ohne künstliche Zusatzstoffe

Hohe Akzeptanz

Dank Hühnerleber und Magermilchpulver schmecken die Tabletten wie ein Leckerli

 Made in Germany

Unter strengsten Qualitätskontrollen hergestellt

Kundenstimmen

Erfahrungen aus meiner Praxis und von Hundebesitzern

In meiner Praxis habe ich über die Jahre viele positive Rückmeldungen zu dieser Wirkstoffkombination erhalten. Auch Planimol Gastro hat bereits über 803 Bewertungen von Hundebesitzern.

Eugen
"Es geht ihm schon viel besser vor allem dieses Panikartige Grasfressen ist komplett verschwunden."
Eugen
Michael
"Hervorragendes Produkt. Kein Gras fressen mehr."
Michael
Manfred aus Berlin
"Haben schon die 3. Packung und wenn auch einiges an € zusammenkommt, aber das ist es uns wert. Also Empfehlung von uns, auch bei älteren Hunden."
Manfred aus Berlin
Tanja
"Seit unser Murphy die Tabletten nimmt, die ihm gut schmecken, geht es ihm sehr gut. Sie wirken demnach und wir sind so glücklich darüber."
Tanja

Wie schnell kannst du mit Verbesserungen rechnen?

Aus meiner klinischen Erfahrung berichten die meisten Hundebesitzer von ersten Verbesserungen innerhalb von 3 bis 5 Tagen. Die Symptome wie Grasfressen, Pfotenlecken und Schmatzen werden deutlich weniger oder verschwinden ganz.

Wichtig aus tiermedizinischer Sicht

Für eine nachhaltige Wirkung sollte die Nahrungsergänzung über mehrere Wochen gegeben werden. Die Magenschleimhaut braucht Zeit, um sich zu regenerieren – aber die meisten Hunde zeigen bereits nach wenigen Tagen deutliche Besserung.

Die richtige Dosierung

  • < 10 kg Körpergewicht: 2 Tabletten pro Tag
  • 10-20 kg Körpergewicht: 3 Tabletten pro Tag
  • > 20 kg Körpergewicht: 4 Tabletten pro Tag

Für die beste Wirkung: Gib die Tabletten bei dauerhafter Fütterung 30 Minuten vor der Futtergabe auf leeren Magen. Bei akuter Magenübersäuerung können die Tabletten auch direkt als Unterstützung gegeben werden.

Tipp: Wenn dein Hund die Tabletten nicht direkt frisst, kannst du sie einfach zerkleinern und unters Futter mischen. Marion machte das bei ihrer Biewer Yorkie Lotte:

"Die Tabletten sind zu fest, meine Lotte frisst sie so nicht, ich muss sie zerkleinern und mit Leberwurst vermischen. Die Wirkung kommt nach etwa 30 Tagen – Verdauung ist viel besser geworden, auch der Kotabsatz ist schön fest, Blähungen und Grassfressen hat vollständig aufgehört. Ich kann sie empfehlen."

Auch für allergische Hunde geeignet

Hat dein Hund Allergien oder Unverträglichkeiten auf Hühnerleber oder Milchprodukte? Planimol bietet auch Gastro Pulver an – eine allergenreduzierte Alternative ohne diese Inhaltsstoffe, aber mit der gleichen wirksamen Kombination aus Calciumcarbonat und Eibisch-Extrakt.

0% Risiko – 30 Tage Geld-zurück-Garantie

Du kannst Planimol Gastro völlig risikofrei testen. Solltest du mit dem Produkt nicht zufrieden sein, kannst du es innerhalb von 30 Tagen nach Kauf zurückgeben und erhältst dein Geld zurück.

Verifiziert
Dr. med. vet. Sarah Klein
Fachtierärztin für Innere Medizin
Kleintierpraxis Hamburg
"Als Fachtierärztin mit über 15 Jahren klinischer Erfahrung empfehle ich: Nimm regelmäßiges Grasfressen ernst. Es ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass der Magen deines Hundes Unterstützung braucht. In den meisten Fällen lässt sich Magenübersäuerung mit der richtigen natürlichen Unterstützung gut behandeln. Mit gezielter Unterstützung der Magenschleimhaut und Regulierung des pH-Wertes sind folgende Verbesserungen in kurzer Zeit möglich."
Was du erwarten kannst:
  • Ruhigere Nächte – ohne Schmatzen und Pfotenlecken
  • Entspannte Spaziergänge – ohne zwanghaftes Grasfressen
  • Normalisierter Appetit – besonders morgens
  • Kein morgendliches Erbrechen mehr
  • Deutlich verbesserte Lebensqualität für deinen Hund